STUBACHER SONNBLICK 3.088 m

Gipfelkreuz am Stubacher Sonnblick mit Blick Richtung Norden

STUBACHER SONNBLICK 3.088 m

Tourdaten
Hoehe
3.088 m
Hoehenmeter
1.710 hm
uhr4
7 h 20 min
Strecke
25,6 km
bike auf g
50 min (7,3 km)
bike ab g2
40 min
Aufstieg
3 h 20 min (5,5 km)
Abstieg
2 h 30 min
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik2
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 2
Schwierigkeit: mittel
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
Die Abzweigung ins Landecktal befindet sich direkt an der Felbertauernstraße in etwa der Hälfte der Strecke zwischen Matrei und Felbertauerntunnel (geich nach der langen Lawinengalerie). Dort gibt es eine kleine Abstellmöglichkeit für maximal 3-4 PKW..
 
Besondere Hinweise
  1. Man sollte nach Möglichkeit ein e-bike benützen, weil man damit bis zur Bachfassung auf über 2.000 m fahren kann.
  2. Unterhalb der Granatscharte gibt es noch 2 Gletscherreste, die man im Sommer nur mit Steigeisen queren kann.
  3. Die Tour ist bis kurz vor dem ersten Eisfeld gut markiert.
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz Abzweigung Landecktal
 
Mit dem e-bike folgt man vom Autoabstellplatz der Almstraße bis hinauf zur Bachfassung, die auf 2.070 m liegt. Zu Fuß würde man für die 7,3 km lange Strecke ungefähr 1 3/4 Stunden benötigen. Ein markierter Pfad bringt uns durch das teilweise sumpfige Gelände in den Talschluss, wo es nun steiler werdend zunächst auf eine kleine Anhebung geht. In weiterer Folge ist der Steig so angelegt, dass er eine Schwachstelle in den felsigen Abhängen nutzt und uns Steintreppen die Überwindung dieser steilen Passage etwas erleichtern. Danach kommt man in ein weites Kar, wo uns eine erste Hinweistafel in Richtung Karl-Fürst-Hütte weist. Nun geht es nicht mehr allzu steil bergwärts voran und nach einiger Zeit folgt eine zweite Abzweigung (Hinweistafel). Wir nehmen nicht den Weg zur Karl-Fürst-Hütte, sondern bleiben auf dem Pfad, der zur Rudolfshütte führt. Das Gelände ist ab jetzt nicht mehr so einfach zu durchschreiten, teilweise sind große Blockhalden zu bewältigen, dann wieder schottriger Untergrund und blankgeschliffene Felsriegel. Einmal ist sogar eine seilversicherte Stelle zu überwinden. Waren ab der Abzweigung noch zahlreiche rot-weiße Markierungen vorhanden, so sind es jetzt nur noch rote Punktmarkierungen, die man vielleicht nicht immer sofort erkennt. Bevor man das erste Eisfeld erreicht, muss eine kleine Felsstufe überwunden werden (ab hier fehlen die Markierungen). Auch wenn dieses Eisfeld nicht allzu steil ist, sollte man sich hier schon die Steigeisen anlegen, die man besonders für das zweite Eisfeld benötigt. Hat man das erste Eisfeld gequert, wird nachfolgend ein kleiner Felsriegel durchstiegen und man kommt auf das zweite Eisfeld, das sich am Beginn steiler aufbaut und bei Ausaperung nicht ohne Steigeisen zu bewältigen ist. Das Eisfeld wird bald flacher und man erreicht kurz darauf endlich die Granatscharte, die den Sonnblick (links) vom Namensgeber der Gruppe, der Granatspitze (rechts) trennt. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, den Sonnblick zu erobern:
 
Variante 1 (Gratanstieg)
Diese Variante ist etwas schwerer, dafür aber abwechslungsreicher. Von der Scharte steigt man gleich zu Beginn über glatte Steinplatten in den Grat ein und folgt diesem aufwärts bis zum gut sichtbaren Steinmann. Danach wird der Grat zwar flacher, es folgt aber bald die Schlüsselstelle (II). Man muss einen Felsriegel abklettern, wobei allerdings mehrere kleine Leisten das Absteigen erleichtern. Der letzte Anstieg bis zum Gipfel ist dann wieder leicht. Vorsicht bei Nässe und Schnee, dann lieber Variante 2!
 
Variante 2 (Schutthang)
Um in diesen Hang zu gelangen, muss man zunächst über den flachen Gletscher in die Ostseite des Berges marschieren. Nach dem Eisfeld quert man noch ein stückweit durch das lockere Geröll, bis man auf einen deutlichen Pfad stößt, der zwar nicht markiert ist, aber ohne Schwierigkeiten hinauf zum Gipfel leitet.
 
 
Abstieg
Wie Aufstieg (auch über den Grat) oder über Osthang
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke, Steigeisen 
 
Rechtliche Hinweise
 
 
KARTEgpxgpx 
 

 

rot=Aufstieg, blau=Aufstiegs-/Abstiegsvariante 
BILDER

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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