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Das monumentale Gipfelkreuz mit Blick zum Glocknermassiv

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Schlüsselpassage am SW-Grat

VORDERE KENDLSPITZE 3.088 m

SW-Grat

Tourdaten
Gipfelhoehe
3.088 m
Hoehenmeter3
1.740 hm
uhr4
8 h 15 min
Strecke
22 km
bike auf g
40 min (5,2 km)
bike ab g2
30 min
Aufstieg
3 h 50 min (5,8 km)
Abstieg
3 h 15 min        (6,3 km)
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik3
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 4
Schwierigkeit: schwer
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
Von Lienz auf der Felbertauernstraße in Richtung Huben, dort rechts nach Kals abfahren. In Kals fährt man in den Ortsteil Großdorf, wo bei der Talstation der Gondelbahn zahlreiche Parkplätze vorhanden sind.
 
Besondere Hinweise
Der SW-Grat ist am Anfang mit Stahlseilen abgesichert, im schwierigeren Teil sind zahlreiche Theniushaken zum Sichern vorhanden. Absolute Trittsicherhheit und Schwindelfreiheit sowie Sicherungskenntnisse unbedingt erforderlich.
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz Gondelbahn Großdorf
 
Mit dem e-bike/bike fährt man zunächst auf der ausgewiesenen MTB-Route am Temblerhof vorbei zur Kereralm. Die Weiterfahrt hinauf zur Pahlalm und weiter bis zur letzten Almhütte geschieht auf eigenes Risiko und man sollte sich vor der Tour erkundigen, ob das Fahren mit dem e-bike/bike gestattet ist (der Autor übernimmt keine Verantwortung ). Von der Hütte führt ein Steig hinauf zum Hohen Tor auf 2.477 m Höhe. Anschließend nimmt man den markierten Weg hinüber zur Sudetendeutschen Hütte. Kurz nachdem man den Brunnerkogel umgangen hat, zweigt ein Steiglein (etwas verdeckte Hinweistafel am Boden) zur Kendlspitze ab. Auf der Grathöhe sieht man schön den weiteren Verlauf. Vorerst zieht der Steig am Kamm dahin, steilt dann aber vor dem Tschadinhörndl mächtig auf. Auf der linken Seite umgeht man das spitze Hörndl, dann folgen ein paar Kehren aufwärts und man steht am Beginn des SW-Grates. Eigentlich ist es vorerst ein Gratrücken.  Das Gelände ist nicht schwierig, dennoch folgen zwei seilversicherte Abschnitte. Erst anschließend beginnt die Kletterei und die schon von weitem sichtbaren Theniushaken weisen die Route. Der Grat ist streckenweise sehr ausgesetzt, der Fels selbst ist aber überraschend gut. Die Schwierigkeiten halten sich großteils in Grenzen, denn es sind genügend Griffe und Tritte vorhanden. Nur 1 bis 2 Stellen übersteigen den 2. Schwierigkeitsgrad (III-), bei richtiger Sicherung sollten diese gut bewältigt werden können. Die letzten Meter zum Gipfel sind dann wieder Gehgelände. Das mächtige Gipfelkreuz und die herrliche Aussicht runden den interessanten Aufstieg ab.
 
Abstieg
Der Abstieg erfolgt über den Normalweg auf die Kendlspitze. Zunächst steigt man vorsichtig über eine versicherte Geländestufe in eine Scharte ab, dann geht es über eine Geröllflanke abwärts. In der Mitte der Flanke wird der Steig deutlich besser und leitet in zahlreichen Kehren in das Dürrenfeld hinab. Man durchschreitet das Kar talauswärts und trifft auf den markierten Steig, der uns zurück zum Hohen Tor bringt. Von dort steigt man wie beim Aufstieg zur Almhütte ab und fährt mit dem Rad nach Kals retour.
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke, Sitzgurt, Seil, Bandschlingen, Karabiner
 
Rechtliche Hinweise
 
KARTEgpx 
 
rot=Aufstieg, blau=Abstieg 
 
BILDER
 

VIDEO
SW-Grat Teil 1

VIDEO
SW-Grat Teil 2

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