Keeseck1

Blick vom Gipfel in die Venedigergruppe (links) und zum Großglockner

Keeseck2

Der Gipfelgrat schaut schlimmer aus als er tatsächlich zu gehen ist

KEESECK 3.173 m

Tourdaten
Gipfelhoehe
3.173 m
Hoehenmeter3
1.620 hm
uhr4
6 h 25 min
Strecke
23,4 km
bike auf g
50 min (8,3 km)
bike ab g2
40 min
Aufstieg
2 h 50 min (3,4 km)
Abstieg
2 h 05 min
Huette
Alpengasthaus Oberhaus
 
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik1 2
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 2
Schwierigkeit: leicht
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
Von Lienz auf der Felbertauernstraße in Richtung Huben, dort nach St. Jakob im Defereggen abzweigen. Dann fährt man durch das gesamte Defereggental bis nach Erlsbach, wo kurz nach der Ortschaft rechts die Abzweigung hinein zur Jagdhausalm ist. Entweder man stellt das Fahrzeug direkt am Parkplatz vor der Mautstelle ab oder man fährt weiter bis zum Parkplatz Oberhausalm (Maut).
 
Besondere Hinweise
Auf der ganzen Route gibt es keine Markierungen, nur verzeinzelt Steinmänner. Um die Tour zeitlich abzukürzen, könnte man mit dem e-bike bis zur Jagdhütte auffahren (im August 23 gab es kein Fahrverbotsschild, trotzdem übernimmt der Autor keine Verantwortung ).
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz Mautstelle Erlsbach
 
Wer mit den e-bike unterwegs ist, kann die Tour am Parkplatz vor der Mautstelle Erlsbach beginnen. Ansonsten ist es besser, mit dem PKW bis zum Parkplatz beim Almgasthaus Oberhaus zu fahren. Danach folgt man der Almstraße bis kurz nach der Oberhausalm. Dort befindet sich eine Abzweigung mit dem Hinweisschild "Wildbeobachtungsturm". Nun geht es eine steile Almstraße aufwärts bis zu einer kleinen Jagdhütte (e-bikes kann man bald nach der Hütte abstellen). Wer zu Fuß unterwegs ist, benötigt vom Parkplatz Oberhaus bis zur Jagdhütte ca. 1 1/4 Stunden. Ein Steiglein leitet jetzt durch lichten Waldbestand zu zwei großen Steinmännern, von wo aus man einen ersten Blick zum Gipfel des Keeseck hat. In der Folge quert man das flache Almgelände (genannt "Im Ochsenhof") nach rechts hinaus, wobei man nicht auf den markanten Rücken ansteigen sollte, da man sonst in mühsames Gelände kommt . Es ist auf alle Fälle besser, man umrundet diesen Rücken an dessen Ausläufer und kann dann sanft ansteigend aufwärts marschieren. Dabei trifft man hin und wieder einmal auf Viehsteige, denen man folgen kann. Im Talschluss zieht ein auffallender Grasrücken bergwärts und über diesen erfolgt nun ein erster steiler Anstieg. Oben angelangt wird das Gelände kurzzeitig flacher, dann geht es einen letzten grasbewachsenen Hang hinauf. Nun folgt der mühsamste Teil der Tour, es muss das vor uns liegende Blockkar durchschritten werden. Wenn man rechts die deutlich erkennbare Geländekante anvisiert, trifft man auf einige Steinmänner . Allerdings sucht man sich meistens selbst einen geeigneten Aufstieg, bis man endlich die Scharte zwischen dem Ostgipfel und dem Hauptgipfel erreicht hat. Vorsichtig steigt man nun dem Gipfel entgegen, wobei auch Steigspuren das Vorwärtskommen erleichtern. Kurz unter dem Gipfel befindet sich die Schlüsselstelle, eine kleine Felsbarriere, die entweder direkt überklettert wird (Schwierigkeitsgrad II, fester Fels und gute Griffe), oder links am Grat leicht umgangen werden kann. Der Lohn für den Aufstieg ist nicht nur die Freude über einen weiteren Gipfelsieg, sondern auch ein großartiges Panorama.
 
Abstieg
Wie Aufstieg
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke
 
Rechtliche Hinweise
 
ROUTENVERLAUF
 
 
KARTEgpx 
 
 
BILDER
 

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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