HOCHSCHOBER 3.242 m

Das einfache Gipfelkreuz

HOCHSCHOBER 3.242 m

über Lienzer Hütte

Tourdaten
Hoehe
3.242 m
Hoehenmeter
1.560 hm
uhr4
8 h 30 min
Strecke
21,7 km
bike auf g
25 min (3,5 km)
bike ab g2
20 min
Aufstieg
3 h 55 min (5,7 km)
Abstieg
3 h 50 min (9,0 km)
Huette
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 3
Technik:
Technik1
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 2
Schwierigkeit: mittel
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
Von Lienz aus gibt es 2 Zufahrtsmöglichkeiten ins Debanttal. Entweder über Debant in Richtung Iselsberg, in Obergöriach links ins Debanttal abbiegen oder über Nußdorf und den Nußdorfer Berg. Im Bereich der Säge treffen sich beide Straßen, dann fährt man durch das Tal bis zum großen Parkplatz in Seichenbrunn.
 
Besondere Hinweise
Die Route ist zwar durchgehend markiert, eignet sich aber für den Abstieg nur bedingt, da es sehr steile Passagen auf lockerem Untergrund gibt. Besser und einfacher ist der Abstieg zur Hochschoberhütte, wenngleich der Zeitaufwand zurück zur Lienzer Hütte größer ist, damit aber auch eine tolle Rundtour um das Schobermassiv möglich ist.
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz Seichenbrunn
 
Die Tour beginnt am Parkplatz Seichenbrunn und es empfiehlt sich, mit einem e-bike zur Lienzer Hütte aufzufahren. Links hinter der Hütte setzt der Steig zum Hochschober an. Man wandert zunächst gemächlich in den Talschluss, dann überwindet der gut angelegte Steig den ersten Steilaufschwung in etlichen Kehren, stets links vom jungen Debantbach. Oben angelangt verflacht das Gelände in dem großräumigen Kar, das bis hinauf zum Schobertörl reicht und von mächtigen Dreitausendern umrahmt wird. Wir folgen dem Weg in die Abhänge des Leibnitztörls und kommen bald zur Abzweigung, wo wir uns rechts halten und in Richtung Schobertörl/Hochschober weitermarschieren. Es ist jetzt nicht mehr weit bis zu den nächsten Hinweistafeln, wo es nun steil nach oben zum Hochschober geht. Mühsam folgt man der Steiganlage bergwärts und es kommt schon des öfteren vor, dass der Weg durch Muren verlegt wird. Die anschließende Geländeverflachung sollte für eine kurze Rast genutzt werden, denn der nächste steile Aufschwung wartet bereits. Es geht jetzt direkt die markante Rinne hoch und lassen Sie sich nicht durch ein Stahlseil verwirren, das am Beginn des Einstieges rechts draußen an einer Felswand angebracht ist. Sie müssen durch die Rinne hoch! Auch hier wird der Steig wahrscheinlich öfters bei Starkregenereignissen vermurt, und gerade die ersten Höhenmeter müssen mühsam überwunden werden. Weiter oben geht es besser weiter, es folgen ein paar seilversicherte Stellen, bevor der Steig ganz oben rechts hinaus zum Gipfelgrat zieht. Ohne größere Kletterstellen geht es am gut markierten Grat bis hinauf zum Gipfelkreuz.
Nach einer ausgiebigen Gipfelrast bleibt es jedem selbst überlassen, ob man für den Abstieg die Aufstiegsroute wählt, oder den Abstieg zur Hochschoberhütte vorzieht. Ich beschreibe hier den Abstieg zur Hochschoberhütte, auch wenn diese Routenwahl zurück zur Lienzer Hütte mehr Zeit in Anspruch nimmt (plus 1 1/4 Stunden). Auch diese Route ist durchgehend markiert und beinhaltet ein paar einfache Kletterstellen. Man folgt zunächst dem Grat, wobei bald die eine oder andere leichte Kletterei zu meistern ist. Eine seilversicherte Passage hilft uns weiter, dann kommen wir in die Scharte vor dem NW-Gipfel. Der Steig zieht nun links hinunter zur Staniskascharte. Auch wenn die Steiganlage gut gewählt ist, sollte man hier konzentriert gehen. Von der Staniskascharte geht es etwas steiler abwärts, bis man zu einem Felsabschnitt kommt, den man am besten rückwärts absteigt, wobei allerdings gute Griff- und Trittmöglichkeiten vorhanden sind. Nun sind aber alle Schwierigeiten überwunden, wir wandern durch ein Geröllfeld, dann durch Rasengelände und vorbei an der Schoberlacke ganz gemütlich hinunter zur Hochschoberhütte. Nun muss man allerdings wieder einen Anstieg hinauf zum Leibnitztörl mit dem großen Gartlsee in Kauf nehmen, wofür man ungefähr 45 Minuten einplanen muss. Man umrundet den Gartlsee an seiner linken Seite, bevor wir auf der anderen Seite der Scharte nach kurzem Abstieg wieder auf unseren Aufstiegsweg treffen und diesem bis zur Lienzer Hütte folgen.
 
Abstieg
Entweder über die Aufstiegsroute oder als Rundtour über die Hochschoberhütte
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke
 
Rechtliche Hinweise
 
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BILDER

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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