GROSSER HAPP 3.352 m

Gipfelsteinmann mit Blick zum Großen Geiger (rechts) und den Maurerkeesköpfen (links)

GROSSER HAPP  3.352 m

Tourdaten
Hoehe
3.352 m
Hoehenmeter
1.880 hm
uhr4
7 h 45 min
Strecke
25,0 km
bike auf g
40 min (6,5 km)
bike ab g2
35 min
Aufstieg
3 h 45 min (6,0 km)
Abstieg
2 h 45 min
Huette
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik2
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 2
Schwierigkeit: mittel
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
In Matrei zweigt man von der Felbertauernstraße ins Virgental ab und fährt dann bis nach Hinterbichl. Dort in Richtung Ströden weiterfahren, wo sich bald die Abzweigung rechts hinauf ins Dorfertal (Johannishütte) befindet. Nach rund 1 km erreicht man den gebührenpflichtigen Parkplatz.
 
Besondere Hinweise
Diese Tour lässt sich sowohl von der Johannishütte, als auch von der Essener-Rostocker-Hütte machen. Bis zum Türmljoch ist der Steig markiert. Die lange Querung von der Scharte beim Kleinen Geiger bis zur Gipfelflanke erfordert ein gutes Orientierungsvermögen für die richtige Routenwahl! Steinmänner sind nur spärlich vorhanden.
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz Dorfertal
 
Mit dem e-bike geht es vorerst in Richtung Johannishütte. Diese wird aber nicht angefahren, man kann kurz vor der Hütte den Stichweg nehmen, der links hinaus zu den Hinweistafeln führt, wo der Steig zum Türmljoch beginnt. Wer kein e-bike benützt, kann mit dem Venedigertaxi von Hinterbichl bis zur Johannishütte fahren. Der Steig zum Türmljoch ist gut markiert, verläuft zunächst etwas steiler taleinwärts und biegt bei einer auffallend roten Hinweistafel nach links hinauf in flacheres Gelände. An zahlreichen Steinmännern vorbei erreichen wir das breite Türmljoch, wo nochmals kleinere und größere Steinmänner den Übergang "bewachen". Nun muss man ein kurzes Stück auf der anderen Seite absteigen. Sobald man rechts den markanten Grat vom Kleinen Geiger einsehen kann, verlässt man den Steig und quert weglos zur oberen Einschartung, wo ein Aufstieg zum auffallend schrägen Felsblock leicht möglich ist . Es folgt jetzt die zeitraubende Querung durch das vom Gletscher freigewordene Gelände, wobei mehrere kleinere und größere Gräben an geeigneter Stelle überwunden werden müssen. Zunächst kann man von der Scharte ein paar Steinmännern folgen, diese verlieren sich aber bald, sodass man selbst nach dem besten Weg suchen muss. Meine GPS-Daten könnten sowohl für den Aufstieg, als auch für den Abstieg hilfreich sein. Steht man dann vor der Gipfelflanke, sollte man nicht zu tief einsteigen, denn es ergibt sich im unteren Teil eine gute Möglichkeit in die Flanke zu wechseln . In der Flanke selbst sind bald Wegspuren zu erkennen, denen man ohne Schwierigkeiten bis zum Gipfel folgen kann. Das Panorama ist überwältigend und entschädigt vollends für die Mühen des Aufstieges.
 
Abstieg
Wie Aufstieg. Wenn man wieder den Grat vom Kleinen Geiger erreicht hat, kann man zur höheren Einschartung aufsteigen. Dort quert man problemlos zum Rasenhügel, wo auf der Nordseite der Abstieg ins Türmljoch leicht möglich ist.
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke
 
Rechtliche Hinweise
 
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      rot=Aufstieg, blau=Abstieg
BILDER

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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