HOHE ACHSEL 3.161 m

Aufstiegsseite auf die Hohe Achsel- aufgenommen vom Sailkopf

HOHE ACHSEL 3.161 m

Tourdaten
Hoehe
3.161 m
Hoehenmeter
2.010 hm
uhr4
8 h 25 min
Strecke
26,4 km
bike auf g
50 min (7,0 km)
bike ab g2
40 min
Aufstieg
4 h 00 min (6,2 km)
Abstieg
2 h 55 min
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik2
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 3
Schwierigkeit: mittel+
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
Ausgangsort ist Gruben an der Felbertauernstraße. Ein kleiner Parkplatz befindet sich an der Zufahrtstraße zu den Häusern.
 
Besondere Hinweise
Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, ob man mit dem e-bike bis zur Zedlacher Alm fährt. Zu Fuß würde man über 2 Stunden für diese Strecke benötigen. Die Straße dorthin ist abschnittsweise sehr steil. Auf dieser Tour gibt es nur vereinzelt Markierungen. Das Mailfrosnitz ist eine sehr einsame Gegend, es gibt keinen Handyempfang (erst wieder am Gipfel)!
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Parkplatz in Gruben
 
Von Gruben aus hält man sich zunächst an die Hinweisschilder in Richtung Badener Hütte. Sollte man ein e-bike verwenden, erfolgt das auf eigenes Risiko (der Autor übernimmt keine Verantwortung). Die Auffahrt durch das Frosnitztal ist auch mit einem e-bike anstrengend, weil die Straße sehr steil ist. Erst nach der Katalalm wird die Straße flacher. Kurz vor der Zedlacher Alm überquert man den Frosnitzbach und gleich danach leitet links ein Fahrweg zum Geröllfeld des Mailfrosnitzbaches. Über eine Holzbrücke gelangt man auf die andere Bachseite. Nun wendet man sich dem Berghang zu, wo ein gut erkennbarer Steig aufwärts führt. Nach wenigen Metern ändert der Steig die Richtung und führt an einem alleinstehenden Baum herum. Hier verlieren sich die Steigspuren, man quert einfach weglos durch die Wiesen, bis man im Bereich des beginnenden Waldes wieder auf einen Steig trifft. Entlang dieses Steiges geht es durch den lichten Baumbestand aufwärts und man sieht sogar vereinzelt alte rot-weißen Markierungen. Nach einem ersten steileren Anstieg kommt man in einen flacheren Bereich, wo der Bach allerhand Murenmaterial abgelagert hat. Hier verliert sich der Steig, sodass man am besten direkt über das Geröll ansteigt. Am markanten Rasenrücken ist dann der Steig wieder vorhanden. Jetzt folgt man dem Steiglein bis zur Weggabelung mit den gelben Hinweisschildern. Es verläuft hier der Venediger Höhenweg, wo man rechts zur Badenen Hütter kommt und links über die Galtenscharte zur Bonn-Matreier-Hütte. Es geht nun einige Meter abwärts zum Bach. Noch vor den Holzbalken verlässt man den markierten Weg und wir marschieren entlang des Baches taleinwärts. Über das leicht ansteigende und gut gangbare Gelände erreicht man einen steileren Geröllhang, den man mittig ohne größere Probleme überwindet. Es folgt ein ebener Boden. Die glatten Felsplatten auf der rechten Seite werden nun in einem weiten Bogen umgangen, wobei man im oberen Bereich über die hellere und leichtere Gesteinsflanke emporsteigen sollte. Es wird ein Felsrücken betreten, über den es einige Minuten höher geht und hier sieht man auch das erste Mal den Gipfelgrat mit der Aufstiegsflanke . Man quert in den Geröllhang, der direkt neben der hellen Felsformation liegt. Über Blockwerk geht es bis unter die Gipfelflanke. Nun gilt es, eine Aufstiegsmöglichkeit in die steile Flanke zu finden. Diese befindet sich etwas weiter links, wo zwischen einem markanten Felssporn und einer kleinen Felswand ein Durchstieg möglich ist. Mit ein paar Kletterschritten (2. Schwierigkeitsgrad) kommt man in die steile Flanke und mit entsprechender Vorsicht gelangt man in dem lockeren Schuttmaterial hinauf zum Gipfelgrat. Dieser ist nicht mehr schwer, sodass man schon nach wenigen Minuten den höchsten Punkt mit dem Steinmann erreicht. Der Abstieg durch die Gipfelflanke erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei auch hier wieder volle Konzentration erforderlich ist.
 
 
Abstieg
Wie Aufstieg.
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke
 
Rechtliche Hinweise
 
KARTEgpx 
 
BILDER

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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