OCHSENBUG 3.007 m

Das große Gipfelkreuz mit Blick zum Hohen Eichham

OCHSENBUG 3.007 m

Tourdaten
Hoehe
3.007 m
Hoehenmeter
1.580 hm
Strecke
14,0 km
uhr4
8 h 10 min
Aufstieg
4 h 40 min
Abstieg
3 h 30 min
Tourbewertung
für trainierte, erfahrene Alpinisten
Kondition:
Bewertungsskala 4
Technik:
Technik1
psychische Anforderung:
Bewertungsskala 1
Schwierigkeit: mittel
 
TOURBESCHREIBUNG
 
Anfahrt
In Matrei Richtung Virgental fahren. Nach der Brücke über den Tauernbach sofort rechts abbiegen und der Beschilderung "Zedlach", "Hinteregg" folgen. In Zedlach scharf nach rechts abbiegen und in Richtung "Strumerhof" weiterfahren. Nach dem Berggasthof "Strumerhof" kann man bis zum Gehöft Hinteregg fahren, wo sich neben der Kapelle 2 - 3 Parkplätze befinden.
 
Besondere Hinweise
Die Route ist zwar durchgehend markiert, da aber fast 1.600 Höhenmeter zu bewältigen sind und der Anstieg vor allem bis zum Nürnitzköpfl sehr steil ist, habe ich die Tour als mittelschwer bewertet. Technisch gibt es aber keinerlei Schwierigkeiten. Die Zufahrt zum Gehöft Hinteregg ist bis ca. Mitte August 2026 wegen Asphaltierungsarbeiten nicht möglich!
 
 
Tourbeschreibung
 
Ausgangspunkt: Gehöft Hinteregg
 
Der Steig zum Ochsenbug (auch Kristallkopf genannt) beginnt direkt beim Gehöft Hinteregg. Zunächst wandert man im ständigen Bergauf und Bergab ca. 2 km ohne großen Höhengewinn taleinwärts. Dabei kommt man an einer Abzweigung (Hinweistafeln) und einer versicherten Stelle vorbei. Danach geht es aber sehr steil durch den Wald nach oben und Verebnungen sind spärlich vorhanden. Man sollte sich die Kräfte auf diesem Abschnitt gut einteilen, denn der Weg bis zum Gipfel ist noch weit! Bei einer Abzweigung dem Schild "Kristallkopf" folgen und kurz darauf läuft der Steig an einem verfallenen Heustadel vorbei. Durch das Wiesengelände gelangt man zu einer kleinen Almhütte, wo sich das letzte Mal bei einem Brunnen die Gelegenheit ergibt, seine Trinkreserven aufzufüllen. Bei der Nationalparktafel folgen wir dem Steig rechts hinauf, marschieren einen Wiesenhang bergan und kommen nochmals an einer Holzhütte vorbei. Der Steig wendet sich nun nach links, wo bald darauf ein kurzer, seilversicherter Aufschwung mühelos überwunden wird. Die nachfolgende Lichtung erlaubt ein kurzes Durchatmen, bevor im nächsten Anstieg das Nürnitzköpfl (Hinweisschild) erreicht wird. Der Steig quert nun eine felsige Passage, die mit einem Seil versichert ist, dann wird die Waldzone verlassen und wir folgen den Markierungen durch die Almmatten. Um einen Felsriegel herum geht es nahe den Abstürzen des Hintereggkogels in Serpentinen auf eine Scharte, von wo wir den weiteren Anstieg bis zum Gipfel gut einsehen können. Wir queren zum anderen Ende der Schuttflanke, dann geht es einen felsdurchsetzten Rasenhang hinauf, wobei man hier nach den Markierungen etwas Ausschau halten muss. Nun durchstreift der Steig nicht allzu steil das weite Kar bis unter die Gipfelflanke. Das Gipfelkreuz in Sichtweite quert man hinaus auf den Gratrücken und nach einigen Kehren steht man beim mächtigen Kreuz. Nach den Mühen des Aufstieges genießen wir nicht nur eine kräftige Jause, sondern vor allem das prächtige Panorama.
 
Abstieg
Wie Aufstieg.
 
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Teleskopstöcke
 
Rechtliche Hinweise
 
KARTEgpx 
 

 

BILDER

PANORAMA

Bryce Canyon National Park © Ashik Mahmud
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